„Das ist nur“ handelt von der Ambivalenz der Ästhetik der blauen Flecken und seiner Herkunft. Blaue Flecken sind Blutungsereignisse. Sie entstehen meist durch Gewalteinwirkung von außen. Der blaue Fleck ist subkutan. Dort entsteht er und dort verändert er sich. Er ist facettenreich mit all’ seinen Farben und Formen. Er ist wunderschön und abstoßend zugleich. Bis er wieder verschwindet. Als wäre nie etwas passiert.
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Ein Auszug aus der Serie über den Arbeiterstadtteil im Osten von Krakau. Es bestehen bis heute soziale Konflikte zwischen der Stadt Krakau und dem Arbeitervolk in Nowa Huta. Nowa Huta war als eigene Stadt geplant und verfügt somit über jegliche Versorgungseinrichtungen, weshalb die Bevölkerung größtenteils abgeschottet von der Stadt lebt.
Die Serie Nowa Huta zeigt unterschiedlichste Eindrücke dieses Bezirks, die Lebensweise und Umgebung der Menschen, vor allem aber die Menschen selbst.
Nowa Huta
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Die Menschen müssen funktionieren, stecken sich Grenzen, da sie diese brauchen. Regeln, an die sie sich halten können. Sie und die Betrachter empfinden das alltägliche Leben oft als ereignislos, langweilig und verbesserungswürdig. Der Ausbruch, die Suche nach Größerem – oft im Widerspruch zu ihren bestehenden Regeln und Grenzen; ohne dass ihr Gefühl die Rationalität versteht. Erst durch das hier leise entstehende Gefühl, dass das nicht alles sein kann, dass da noch mehr kommen muss – dass es ja nur ein einziger Tag ist – lässt vermuten, dass wir die Besonderheit des Alltags, die Emotionalität vorsichtig über die bestehenden Regeln und Grenzen, wie hier den Zeitfaktor hinwegsetzen.
1440 ist ein Langzeitprojekt. Ich besuche Menschen für 1440 Minuten ihres Lebens und fotografiere sie. Die Serie zeigt in erster Linie genau diesen Alltag. Die Normalität in all’ ihren Facetten. Die Personen öffnen für einen Tag ihre Privatsphäre. Es ist nur ein kleiner Ausriss aus ihrem Leben; ihrer Intimität. Durch den Zeitfaktor abgesteckt und nach 1440 Minuten abgeschlossen. Durch den Mensch, durch unser Gefühl scheint beim Betrachten der Bilder etwas offen zu bleiben – dass da noch mehr kommen kann. Dass das nicht alles sein kann. Das Wechselspiel zwischen der rationalen Betrachtung des Zeitfaktors der 1440 Minuten und der Emotionalität des Menschen lässt den Konflikt erkennbar werden, in dem wir uns heute Tag für Tag wieder finden:
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Ein Auszug aus der Serie über eine Straße in Offenbach, auf der das Leben auf der Straße noch wirklich stattfindet. In der Hermann Steinhäuser Straße in Offenbach findet das Leben außerhalb der Wohnungen statt. Es kehrt nie Ruhe ein, in diese Straße. Man kennt sich, man mag sich, man mag sich nicht; man bleibt auf ein Bier und hört den Geschichten der Bewohner zu. Michas kommt aus Griechenland und führt nun seit über 30 Jahren den Mainparkkiosk. Sein Sohn soll einmal etwas Anderes machen; denn es sei wie Knast, dieser Kiosk – nur mit offener Tür.
Arthur ist wegen seiner Frau nach Offenbach gekommen und seither als Hausmeister tätig. Man kennt ihn hier, sagt er. Er erzählt von seinem Leben, während über die Dächer der Wohnungen eines der vielen Flugzeuge fliegt. Nino und seine Freunde sind öfter im Mainpark. Wenn man Jugendliche und Kinder mit Alkohol treffen möchte – so Offenbachstyle, sagt er – dann sei ich hier genau richtig und soll doch einfach öfter mal vorbeischauen.
Hermann Steinhäuser Straße
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»Innocent Mind« zeigt das Gefühl der Reife; der Gratwanderung des Erwachsenwerdens und der Rebellion gegenüber dieser Entwicklung. Gleichzeitig unbegrenzte Freiheit spüren, sich abgrenzen und anpassen. Sich selbst finden und zu wissen, dass nur ihr das könnt; wenn ihr das wollt. »Innocent Mind« zeigt ihr Jetzt ohne ein Früher und ohne ein Später; denn das zählt gerade nicht.
Innocent Mind
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»Innocent Mind« zeigt das Gefühl der Reife; der Gratwanderung des Erwachsenwerdens und der Rebellion gegenüber dieser Entwicklung. Gleichzeitig unbegrenzte Freiheit spüren, sich abgrenzen und anpassen. Sich selbst finden und zu wissen, dass nur ihr das könnt; wenn ihr das wollt. »Innocent Mind« zeigt ihr Jetzt ohne ein Früher und ohne ein Später; denn das zählt gerade nicht.
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Ein Auszug aus der Serie über den Arbeiterstadtteil im Osten von Krakau. Es bestehen bis heute soziale Konflikte zwischen der Stadt Krakau und dem Arbeitervolk in Nowa Huta. Nowa Huta war als eigene Stadt geplant und verfügt somit über jegliche Versorgungseinrichtungen, weshalb die Bevölkerung größtenteils abgeschottet von der Stadt lebt.
Die Serie Nowa Huta zeigt unterschiedlichste Eindrücke dieses Bezirks, die Lebensweise und Umgebung der Menschen, vor allem aber die Menschen selbst.
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Ein Auszug aus der Serie über eine Straße in Offenbach, auf der das Leben auf der Straße noch wirklich stattfindet. In der Hermann Steinhäuser Straße in Offenbach findet das Leben außerhalb der Wohnungen statt. Es kehrt nie Ruhe ein, in diese Straße. Man kennt sich, man mag sich, man mag sich nicht; man bleibt auf ein Bier und hört den Geschichten der Bewohner zu. Michas kommt aus Griechenland und führt nun seit über 30 Jahren den Mainparkkiosk. Sein Sohn soll einmal etwas Anderes machen; denn es sei wie Knast, dieser Kiosk – nur mit offener Tür.
Arthur ist wegen seiner Frau nach Offenbach gekommen und seither als Hausmeister tätig. Man kennt ihn hier, sagt er. Er erzählt von seinem Leben, während über die Dächer der Wohnungen eines der vielen Flugzeuge fliegt. Nino und seine Freunde sind öfter im Mainpark. Wenn man Jugendliche und Kinder mit Alkohol treffen möchte – so Offenbachstyle, sagt er – dann sei ich hier genau richtig und soll doch einfach öfter mal vorbeischauen.
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Die Menschen müssen funktionieren, stecken sich Grenzen, da sie diese brauchen. Regeln, an die sie sich halten können. Sie und die Betrachter empfinden das alltägliche Leben oft als ereignislos, langweilig und verbesserungswürdig. Der Ausbruch, die Suche nach Größerem – oft im Widerspruch zu ihren bestehenden Regeln und Grenzen; ohne dass ihr Gefühl die Rationalität versteht. Erst durch das hier leise entstehende Gefühl, dass das nicht alles sein kann, dass da noch mehr kommen muss – dass es ja nur ein einziger Tag ist – lässt vermuten, dass wir die Besonderheit des Alltags, die Emotionalität vorsichtig über die bestehenden Regeln und Grenzen, wie hier den Zeitfaktor hinwegsetzen.
1440 ist ein Langzeitprojekt. Ich besuche Menschen für 1440 Minuten ihres Lebens und fotografiere sie. Die Serie zeigt in erster Linie genau diesen Alltag. Die Normalität in all’ ihren Facetten. Die Personen öffnen für einen Tag ihre Privatsphäre. Es ist nur ein kleiner Ausriss aus ihrem Leben; ihrer Intimität. Durch den Zeitfaktor abgesteckt und nach 1440 Minuten abgeschlossen. Durch den Mensch, durch unser Gefühl scheint beim Betrachten der Bilder etwas offen zu bleiben – dass da noch mehr kommen kann. Dass das nicht alles sein kann. Das Wechselspiel zwischen der rationalen Betrachtung des Zeitfaktors der 1440 Minuten und der Emotionalität des Menschen lässt den Konflikt erkennbar werden, in dem wir uns heute Tag für Tag wieder finden:
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